| Innenraum. Beherrschendes
Element im Innenraum sind
die 14 hohen Monolith-Sandsteinsäulen. Der Raumtypus
ist einem korinthischen Säulenumgang ähnlich, auf
dem die schwere umlaufende Galerie dem Innenraum Form gibt.
Auffallend sind die Netzrippengewölbe in technisch einwandfreier
Barockgotik. |
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Konstruktiv und räumlich überzeugend sind die Einbindung
der Turmhalle in den doppelschalig umfassten Hauptraum und
die freie Stellung der Kanzel
im Nortdeil des Mittelschiffs.
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Ausstattung.
Unter allen öffentlichen Bauten des 18. Jahrhunderts
in Bern ist die Heiliggeistkirche bildhauerisch am reichsten
ausgestattet. Das wertvollste Glied der plastischen
Ausstattung ist die Kanzel mit ihren Régencefüllungen
von feinster graphischer Eleganz.
Das Relief und die Farbigkeit des Stucks über der
ganzen Deckenzone sind von äusserster Zartheit.
Würdigung. die Heiliggeistkirche steht geschlossen
und konsequent durchgearbeitet vor Augen. Sie ist ein
Endprodukt eines komplizierten Entwurfsprozesses, in
dessen Frühphase Albrecht Stürler, später
und bis zur Vollendung Niklaus Schiltknecht die Hauptanteile
zukommen. |
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