|
|
|
| |
>
Kunsthistorisches > Gotthelf
der Vikar |
| Die Heiliggeistkirche wurde
durch den Stadtbaumeister Niklaus Schiltknecht erbaut und im Jahr
1729 eingeweiht. Sie steht dort, wo vorher die sogenannte Spitalkirche
stand. Diese wiederum gehörte zu einem Mönchsorden: Im
Jahr 1228 liess sich der «Orden zum Heiligen Geist»
in Bern nieder. Er unterhielt u.a. ein Spital (den «Spittel»)
für Arme und Kranke sowie eine Kirche. Bis ins Jahr 1726: Dann
nämlich wurde die Spitalkirche abgerissen; in die neue Kirche,
die jetzige Heiliggeistkirche, wurden Teile des Gestühls sowie
die Stundenglocke, die aus dem Jahr 1596 stammt, übernommen. |

|
Die Heiliggeistkirche
gilt als die schönste reformierte Barockkirche der Schweiz.
Sie ist reichlich ausgestattet. Im Innern dominieren die vierzehn
Sandsteinsäulen sowie die freistehende Kanzel im Nordteil des
Mittelschiffes.
In den Jahren 1829 bis 1830 war der Dichter
Jeremias Gotthelf als Vikar an der Heiliggeistkirche tätig. |
| |
| |
| |
 |
Historische
Notizen zur Heiliggeistkirche und zum Heiliggeistspital,
zusammengestellt von Pfr.
Hansueli Egli |
|
|